Campingsaison 2025
Hier gibt es alles rund um die Campingsaison 2025!
- Vorbereitungen Sommerurlaub
- Packliste Familienurlaub
- Sommerurlaub Texel 2025
- Wochenende mit den Lieblingsmenschen
Vorbereitungen Sommerurlaub
Da wir tatsächlich (leider) zuletzt im Sommer 2024 mit dem Wohnwagen unterwegs gewesen sind, waren ein paar Vorbereitungsarbeiten notwendig. Zuerst wurde der Wohnwagen aus dem Winterschlaf erweckt und kontrolliert, ob alles in Ordnung ist. Da ist uns wieder eingefallen, dass wir noch neue Reifen für den Wohnwagen benötigen. Vor dem Urlaub mussten außerdem noch der Wohnwagen innen und außen sauber gemacht, der Wassertank gereinigt und der Stecker vom Anschlusskabel gewechselt werden. Zusätzlich wurden auch noch die ersten Dinge, die für den Campingurlaub benötigt werden, gepackt.
Neue Reifen
Als wir den Wohnwagen aus dem Winterlager geschoben haben ist uns wieder eingefallen, dass unser Schrauber des Vertrauens neue Reifen empfohlen hat. Die Reifen hatten mittlerweile 9 Jahre auf dem Buckel und sollten daher erneuert werden. Also, fix neue Reifen bestellt und montieren lassen.
Sauber machen
Es war nun schon fast ein Jahr vergangen, seitdem wir mit dem Wohnwagen zuletzt unterwegs waren. Das hat man ihm innen und außen auch angesehen. Da bleibt natürlich nix anderes übrig, als den Wagen ordentlich zu reinigen (jede Menge Spaß). Aber die Vorfreude auf den nächsten Urlaub, die bei den Arbeiten aufkommt, macht den Aufwand wieder wett.
Sachen packen
Auch die ersten Dinge, die einem so für den Urlaub einfallen, konnten schon gepackt werden. Es ist jedes mal wieder erstaunlich, wieviel Krempel man für den Familienurlaub so mitnimmt. Auf der Unterseite "Packliste" sind einige Dinge aufgelistet, die wir mitnehmen.
Packliste Familienurlaub
Kurz vor unserem Sommerurlaub werden schon mal einige Sachen im Keller zusammengelegt, die uns so in den Kopf schießen und beim Urlaub nicht fehlen dürfen.
Zu diesen Dingen gehören z.B.:
- Vorzelt für den Wohnwagen
- Stangen für das Vorzelt
- Vorzeltteppich
- Iglu-Zelt für die Kinder
- Schlafsäcke
- Luftmatratzen
- Chemie für die Toilette
- Kaffeemaschine
- Spielsachen
- Bodyboards
- Strandmuschel
- Gasgrill
- Kühlbox
- Lichterkette
.....
Dazu kommen noch die Dinge, die nicht auf dem Bild zu sehen sind:
- Kleidung
- Lebensmittel
- Bettzeug
- Handtücher
- Schwimmsachen
- Klapprad
- Roller
- Ladegeräte
- Gasflasche
- Waffeleisen
- Heißluftfritteuse
- Induktionskochfeld
- Sandwichmaker
- ...und sicher noch einiges mehr!
Sommerurlaub Texel 2025
Vom 19. Juli bis zum 01. August ging zum wiederholten Male zum Campingplatz „De Krim“ in De Cocksdorp auf Texel. Der Platz hat uns letztes Jahr so gut gefallen, dass wir dieses Jahr unbedingt wieder hinwollten. Wir haben schon Anfang November gebucht und sogar fast denselben Platz (einen Stellplatz weiter) bekommen wie im Vorjahr. Die Texelvignet (1 Jahr kostenlos auf Texel parken) und die Fähre haben wir auch direkt gebucht, da diese in 2025 leider teurer geworden sind. Also, alle Sachen wurden gepackt, verstaut, gesichert und am 19.Juli konnte es dann wie geplant um ca. 08:00 Uhr morgens losgehen. Die Fahrzeit von uns aus beträgt inklusive Pause und Fähre ca. 4,5 – 5 Stunden. Ab 13:00 kann man auf den Campingplatz fahren.
Tag 1-4
Nach einer entspannten Fahrt und einer Pause sind wir um ca. 13:30 Uhr auf dem Campingplatz angekommen. Da bei der Fähre ziemlich viel Betrieb war, hat es etwas länger gedauert als geplant. Nach der Ankunft haben wir uns ziemlich zügig an den Aufbau des Vorzeltes, der Außenküche, des Tisches, der Stühle usw. gemacht, damit wir nachmittags noch zum Strand konnten. Das Wetter war am Anreisetag echt super und zum Aufbauen fast zu warm. Also ging es noch schnell zum Strand und zum Abkühlen ins Wasser. Traditionell, wie in jedem Jahresurlaub, gab es am ersten Abend noch Sandwiches zum Abendessen.
Da die ersten Tage vom Wetter her sehr gut waren haben wir diese als Strandtage genutzt, aber auch zum Schwimmen im platzeigenen Schwimmbad mit Wildwasser-, Turbo- und Reifenrutsche. Das Schwimmbad ist echt super und bei unseren Kindern sehr begehrt, so dass wir hier fast jeden Tag hinmussten. Da es im Preis inbegriffen ist, war es nicht ganz so tragisch. Von der Insel haben wir aber in den ersten Tagen dementsprechend nicht viel gesehen.
Bei der Ankunft haben wir uns sehr über unsere Bekannten aus der Schweiz gefreut, die auch dieses Jahr wieder auf demselben Feld stehen wie wir. Letztes Jahr haben wir uns auf dem Platz kennengelernt und auf Anhieb gut verstanden. Auch die Kinder haben sich sehr gut verstanden und wieder viel Zeit miteinander verbracht.
Tag 5-8
Am Mittwoch waren wir zum „Coogherveld“ eingeladen. Ein Campingplatz mit Chalets in „De Koog“. Hier waren unsere guten Freunde aus der Heimat untergebracht und am Mittwoch wurde hier der Geburtstag unseres Freundes gefeiert. Das Wetter an dem Abend passte und wir konnten die ganze Zeit draußen, bestens bewirtet, verbringen. De Koog liegt etwa 12km weiter südlich von „De Cocksdorp“. Hier ist etwas mehr los als in „De Cocksdorp“ und der Platz „Coogherveld“ ist nah am Strand. Der Park und vor allem die gut ausgestatteten Chalets haben uns hier sehr gut gefallen.
Am Tag danach sind wir zu dem Naturschutzgebiet „De Slufter“ gefahren. Wir hatten uns eigentlich nur auf einen Aussichtspunkt eingestellt und dachten, dass wir nur ein paar Fotos machen und dann wieder fahren. Widererwarten konnte man aber über verschiedene Wanderwege das NSG betreten und durch die Salzwiesen spazieren/wandern. Man hätte sogar bis zum Meer laufen können, was wir uns aber aus Mangel an Lust zum Wandern bei den Kindern und wegen der falschen Schuhauswahl für den nächsten Texelurlaub auf die Fahne geschrieben haben. Der Ort ist wunderschön und sehr zu empfehlen.
Freitags ging es dann zum „Maritiem- en Juttersmuseum Flora“ in De Koog. In diesem Museum gibt es unzählige Dinge zu sehen, die über die Jahre an den Küsten angespült und durch die sogenannten „Jutter“ eingesammelt werden. Wahnsinn, was alles so angespült wird: Flaschen, Dosen, Flip Flops, Helme, Bojen, Anker, Schlauchboote, Feuerzeuge, Spielzeuge, Munition, Netze, persönliche Sachen von Flüchtlingsbooten, Medikamente, Leinen, Deckel von Plastikflaschen, Motoren von Schiffen und Flugzeugen, Minen, Fernseher und vieles vieles mehr. Auch ein Rettungsboot, welches man betreten kann, ist ausgestellt und hier sollte man auch einen Einstieg wagen. Dieses Museum war echt super und ist dementsprechend einen Besuch wert. Auch für die Kinder gab es einiges „spielerisch“ zu entdecken und zum Abschluss noch einen Spielplatz auf dem Gelände.
Nach dem Museum ging es noch zu dem Hafen in Oudeschild zum Fisch essen und Krabben fangen (welche natürlich direkt wieder freigelassen wurden). Am Yachthafen konnten die Kinder eimerweise Krabben mit Hilfe von Speck fangen und bestaunen. Währenddessen konnten wir uns die Boote im Hafen anschauen und vom Segeltörn in der Waddenzee vor Texel träumen.
Da das Wetter an dem Freitag zum Abend hin so gut wurde, haben wir uns noch dazu entschlossen zum Leuchtturm im Norden der Insel zu fahren und hier den Sonnenuntergang bei einem Gin-Tonic am Strand zu genießen. Hier ist der Strand sehr weitläufig und der Sonnenuntergang mit dem Leuchtturm im Rücken besonders schön.
Aufgrund des für unsere Verhältnisse sehr vollgepackten Freitag haben wir uns am Samstag nichts vorgenommen und waren am Strand, um die Wellen und die Sonne zu genießen.
Tag 9-12
Am Sonntag war auch nichts geplant, außer Schwimmbad (wie jeden Tag) und Strand. Am Abend haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen, mit unseren schweizer Freunden und einer weiteren Familie zusammen zu grillen und den Abend ausklingen zu lassen.
Da ich mir in letztem Jahr schon vorgenommen habe den südlichsten Punkt von Texel „De Hors“ anzuschauen, haben wir uns am Montag auf den Weg hierher gemacht. Nach einer ca. halbstündigen Wanderung durch die wunderschönen Dünen sind wir an dem schier endlosen Strand angekommen. Es war gerade Niedrigwasser und man konnte durch den flach überspülten Bereich bis zu dem vorgelagerten Vogelschutzgebiet laufen. An diesem Tag war außer uns kein Mensch hier und wir konnten die unendlich wirkende Weite genießen. Man darf nur nicht zu weit nach Südost schauen, denn hier wird die Weite durch den Blick auf die Skyline von Den Helder und die fahrenden Fähren begrenzt. Dieser Ort ist definitiv ein Must-See und wir werden auf jeden Fall wiederkommen.
Auf dem Rückweg von „De Hors“ haben wir uns noch einen von ehemals ca. 550 Bunkern auf Texel angesehen. Diese kann man kostenlos besichtigen und begehen.
Dienstag sind wir dann zum Strand gefahren, obwohl es relativ kühl und bewölkt war. Nachher hat sich herausgestellt, dass es eine super Entscheidung war, zum Strand zu fahren. Aufgrund des seit Tagen anhaltenden Südwest-Windes hat sich eine krasse See aufgebaut und wir haben fast 1,5 Stunden am Stück im Wasser ausgehalten, um mit den Bodyboards die Wellen zu bewältigen.
Wir waren am nächsten Tag noch ziemlich fertig von dem Toben in den Wellen und sind deswegen in den Ort gefahren, um noch ein paar Andenken und Geschenke zu kaufen. Zusätzlich haben wir uns noch die Wattseite von De Cocksdorp mit dem niedlichen Schiffsanleger „Haventje van Sil“ angeschaut – irgendwann werde ich hier auch mal mit Matilda2 anlegen.
Tag 13-14
Wir haben uns am Donnerstag schon dazu entschieden, das Vorzelt und das Inventar abzubauen, da es ab nachmittags regnen sollte und wir die Sachen dann dementsprechend nass wegpacken hätten müssen. Wir haben zusätzlich zum Vorzelt noch eine Sackmarkise mit einer Seitenwand mitgenommen, welche wir nach dem Abbau des Vorzeltes eingezogen haben. So konnten wir trotzdem noch trocken draußen sitzen und essen.
Ein letzter Besuch zum Abschied am Strand war auch noch drin. Hier hat unsere Tochter die Gelegenheit genutzt, einen „eggestone“, den wir im Urlaub beim Camping am Deich in Krummhörn gefunden haben, am Strand zu hinterlassen.
Obwohl wir noch bis Samstag hätten bleiben können, haben wir freitags kurzfristig entschlossen, am Abend abzureisen. Da noch einiges an Regen kommen sollte und man sich dann nur noch im Wohnwagen hätte aufhalten können, haben wir uns abgestimmt und um ca. 17:00 Uhr den Platz geräumt. Der Vorteil war, dass man relativ wenig Verkehr und Wartezeit an der Fähre hatte, da der Bettenwechsel für die Camper auf De Krim samstags ist.
Wir sind dann nach ca. 5 Stunden fahrt wohlbehütet aber wehmütig Zuhause angekommen.
Texel, es war wieder wunderschön und wir kommen garantiert wieder……
Reisetipps Texel
- Campingplatz „De Krim“ in De Cocksdorp, mit Allem, was das Herz begehrt:
- Supermarkt
- Animation
- Restaurant
- Schwimmbad
- Outdoor-Spielplatz
- Indoor-Spielplatz
- Lasertag
- Glowgolf
- Pumptrack
- Fitnessstudio
- etc.
- Naturschutzgebiet “De Slufter”
- „Maritiem- en Juttersmuseum Flora“ in De Koog
- Hafen in Oudeschild
- Leuchtturm von Texel
- Südlichster Punkt von Texel „De Hors“
- Besichtigung von einem der zahlreichen Bunker auf Texel
- „Haventje van Sil“
Wochenende mit den Lieblingsmenschen
In diesem Jahr haben wir meiner Mama ein Familienwochenende mit der gesamten Familie, sprich Papa, meine beiden Schwestern mit Family und ich mit Family zum Geburtstag geschenkt. Wir haben uns dazu entschieden, dass wir nach Winterswijk zum Campingplatz "De Twee Bruggen" fahren wollen. Nach langem hin und her haben wir ein Datum, 29.08.2025 -31.08.2025, gefunden. Der Vorteil an dem Platz ist, dass die Fahrzeit von uns Zuhause nur 45 Minuten beträgt. Für meine Eltern und eine meiner Schwestern haben wir ein Chalet gemietet und für uns und meine andere Schwester jeweils einen Wohnwagenstellplatz mit Privat-Sanitär, die glücklicherweise direkt nebeneinander lagen. Die Plätze mit Privat-Sanitär sind sehr zu empfehlen, sowie der gesamte Campingplatz. Wir sind mega entspannt angekommen (allein schon wegen der kurzen Fahrt) und die Kinder haben sich direkt alle Schwimmsachen angezogen und konnten in das Schwimmbad des Platzes gehen. So konnten wir eben schnell aufbauen und das erste Gläschen Wein genießen. Leider war das Wochenende schon wieder super schnell vorbei, aber wir kommen definitiv wieder, auch wenn es vielleicht nur ein Kurztrip wird.
Da wir lediglich für ein kurzes Wochenende auf dem Platz waren, haben wir nur ein einfaches Setup aufgebaut. Wir haben die Sackmarkise ausgefahren und eine Seitenwand montiert, Strom angeschlossen, Stühle und Tisch raus und das war es. Da wir ein Privat-Sanitär hatten, brauchten wir keinen Wassertank füllen und auch keinen Abwassertank anschließen. Alles in allem mega entspannt. Alleine auch schon dadurch, dass die Kinder selbstständig zu dem parkeigenen Schwimmbad gehen konnten, während wir aufgebaut haben. Das Schwimmbad ist im Preis mit drin und der Eintritt funktioniert über Face ID der Kinder, die man vorher in einer App einrichten muss.
Abends konnten wir mit allen zusammen unter den verlängerten Markisen zwischen den beiden Wohnwagen sitzen. Es war tatsächlich möglich, relativ lang draußen zu sitzen, da es unter den Markisen nicht so schnell kalt wurde. Wir hatten sowieso relativ viel Glück mit dem Wetter. Der vorhergesagte Regen blieb Gottseidank aus und es gab nur zwei mal einen kurzen Schauer. Somit konnten wir, wie oben geschrieben, beide Abende draußen, gemütlich bei drei vier Gläsern Wein und viel Gelächter verbringen. Ein paar Spiele, die zu späterer Stunde immer lustiger wurden, durften natürlich auch nicht fehlen.
Samstagabend gab es für alle zwölf Leute eine gehörige Portion Gyros. Mein Schwager hatte die Idee und auch die passende Möglichkeit, das Gyros zu braten. Zu unserer Verwunderung haben selbst unsere Kinder das Gyros gegessen und tatsächlich sogar gesagt, dass wir das auf jeden Fall auch mal Zuhause machen sollen.
Gegessen wurde in den zwei Tagen im allgemeinen sehr viel und sehr lecker, was auch dem guten Supermarkt, welcher sich auf dem Platz befindet, geschuldet war. Auch die leckeren Spiegeleier zum Frühstück aus dem Waffeleisen durften nicht fehlen.
Tipps:
- Campingplatz "De Twee Bruggen" -> Empfehlung: Platz mit Privat-Sanitär
- Schwimmbad auf dem Campingplatz
- Platzeigener Supermarkt
- Kettcar-Verleih auf dem Platz -> 2,50€ pro Stunde, die Kinder hatten einen Riesenspaß
- Kletterpark auf dem Platz, leider nur mittags eine Stunde geöffnet
- Frozen Frappé im Bistro am Schwimmbad
- Wer länger hier ist, wird sicherlich die Nähe zu Obelink nutzen und hier viel Zeit verbringen
Also, klare Empfehlung für den Platz. WIR KOMMEN WIEDER!